Rezension "Franzi und die Ponys. In den Händen des schwarzen Magiers"
[16.08.2005 • Autor: Hannah Frie]


Daten zum Buch:

Eike Ruckenbrod: Franzi und die Ponys. In den Händen des schwarzen Magiers, Karlsruhe: Info Verlag. ISBN: 3-88190-387-9.

Auf einen Blick:

Dies ist der zweite Band aus der Reihe "Franzi und die Ponys", eine Rezension zum ersten Band finden Sie hier. Wiederum arbeitet Franzi in den Sommerferien auf dem Reiterhof "Triptrab" - und es wird wieder aufregend: Franzi gewinnt mit viel Einfühlungsvermögen das Vertrauen des Hengstes Svartur, doch die Wege der beiden werden sich zunächst trennen und Franzi steht ein gefährliches Abenteuer bevor. In diesem Roman verbinden sich Spannung, Mädchenträume und Wissenswertes rund ums Pferd.

Äußerliches:

Das Buch umfasst 128 Seiten mit einer sehr lesefreundlichen Buchstabengröße und ist mit mehreren gelungenen Zeichnungen der Autorin illustriert. Es enthält elf Kapitel sowie ein Verzeichnis der im Roman genannten isländischen Pferdenamen.

Autorin:

Eike Ruckenbrod reitet seit ihrem zehnten Lebensjahr, gibt Reitunterricht und bildet Pferde aus. Neben ihren drei Kindern, ihrem Pferd, ihrem Haus und dem Beruf schreibt und illustriert sie in ihrer Freizeit Sachbücher und Romane. Homepage: www.pferderoman.de

Bemerkungen:

Den jungen LeserInnen wird ein sehr einfühlsamer Umgang mit Pferden vorgestellt, der auf dem Einsatz von körpersprachlichen Signalen beruht und Geduld erfordert. Franzi trainiert Svartur auf diese Weise und muss feststellen, wie wichtig auch die eigene psychische Verfassung ist, die das Pferd jeweils reflektiert. Dass mit Gewalt und ohne Geduld beim Pferdetraining nichts erreicht werden kann, müssen der 'schwarze Magier' und sein Komplize erfahren.

So wird in diesem Roman quasi nebenbei eine gute Portion Pferdewissen vermittelt. Manche Erklärung sollte jedoch nicht als unumstößliches Faktum dargestellt werden, wie zum Beispiel die Erläuterung der Sattellage, die beim Isländer zwei Handbreit hinter dem Vorderbein liege.

Das Pferdewissen verbindet sich mit den Träumen junger Mädchen und jeder Menge Abenteuer und Spannung. Doch die Traumwelt erhält nun - mehr als im ersten Band - eine realistische Basis: So wird deutlich, dass ein Pferd nicht im Handumdrehen gezähmt ist oder, dass einem Hengst nur schwer ein artgerechtes Leben zu ermöglichen ist.

Ein weiterer Pluspunkt des Buches ist der flüssige und lockere Schreibstil der Autorin.

Interessant für:

Gedacht ist das Buch vor allem für junge Pferdefans von 9 bis 13 Jahren.








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