www.taktklar.de - 26.02.2003
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Autor: Taktklar Redaktion (E-Mail: info@taktklar.de)


  Teil 1, Einleitung: Einmal durchchecken!

Wozu eignet sich mein Pferd?
Bevor Sie sich in den Sattel schwingen, halten Sie bitte einen Moment inne:
Was ist mein Ziel? Was macht mir Spaß? Wo stehe ich jetzt, wohin soll sich mein Reiten entwickeln? Und: Wozu ist mein Pferd geeignet? Was macht meinem Pferd Spaß? Wo steht es jetzt, wohin soll es sich entwickeln? - Diese Fragen helfen, ein individuelles Trainingsprogramm zu finden und seinem Ziel damit jeden Tag ein Stückchen näher zu kommen. So bringen Sie neuen Schwung in eingefahrene Ausritte oder Bahnrunden.

Vielleicht schwebt Ihn eine Karriere als Turnierreiter vor. Vielleicht träumen Sie davon, Ihr schwieriges Pferd in allen Gängen harmonisch reiten zu können. Vielleicht sagen Sie jetzt: Ich will wenigstens beim Reiten nicht ständig Ziele und Pläne vor Augen haben. Ich möchte gemütlich ausreiten und die Natur genießen – nun, dann ist dies Ihr persönliches Ziel.
Und Sie haben ja recht: Pläne und Lebewesen sind oft schwierig miteinander zu vereinen! Wie oft stehen dem besten Trainingsplan schlechtes Wetter, fehlende Zeit oder unvorhersehbare Ereignisse im Wege. Oder Sie haben keine Lust oder Ihr Pferd will nicht...

Dennoch ist es sinnvoll, sich darüber klar zu werden, ob die eigenen Erwartungen mit den Möglichkeiten des Pferdes zusammenpassen. Finden Sie Ihr persönliches Ziel und planen Sie bestimmte Übungselemente zu seiner Verwirklichung – und bleiben Sie immer flexibel genug, Ihren Plan zu ändern, wenn es am ‚Tag X’ einfach nicht klappen will!

Turniersiege können das Ziel sein.
Wichtig sind auch Grenzen, die Pferd und Reiter beeinflussen können: Die körperliche Beweglichkeit, der Charakter (ängstlich, mutig, durchsetzungsfähig, feinfühlig...), die Konzentrationsfähigkeit, die bisherige Erfahrung und Ausbildung und vieles mehr. Auch die zur Verfügung stehende Zeit, die Haltung des Pferdes und die Trainingsanlage (gutes Gelände? Reithalle? Ovalbahn?) spielen eine Rolle. Von einem gerade angerittenen ‚Jungspund’ kann ich nicht erwarten, dass er sich eine halbe Stunde voll konzentriert. Wenn ich nur einmal pro Woche zum Reiten komme, wird das Training für den Wanderritt schwierig. Habe ich nur abends die Möglichkeit zu reiten, wäre ein beleuchteter Platz gut. Ein Pferd, das den ganzen Tag in der Box steht, muss sich austoben dürfen. Unsere Checklisten (siehe unten) sollen zum Nachdenken anregen.

Zudem sollten Sie - gerade bei Problemen - Sattlung und Zäumung, den Beschlag sowie die Zähne Ihres Pferdes von Fachleuten überprüfen lassen. Bei gesundheitlichen Problemen können Tierarzt oder Osteopath gefragt werden, was das Pferd an Reitbelastung ausführen kann. Unsere Tipps sind zwar sorgfältig erwogen und aus dem eigenen Erfahrungsschatz, dennoch übernehmen wir keine Garantie für deren Richtigkeit und auch hier gilt: Im Zweifel immer fachkundige Hilfe einholen!

Der Link zu den Checklisten.


 


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